Automatische Zuschläge bei Unterschreitung des Mindestbestellwerts
Kleine Bestellungen: Ablehnen willst du sie nicht. Aber eine Bestellung über 12 Euro kostet dich an Verpackung und Versand mehr, als sie einbringt. Ein Mindestbestellwert löst das Problem auch nicht wirklich, denn er blockiert den Kauf komplett. Der Kunde bestellt dann gar nicht, statt ein bisschen mehr. Das Shopware Plugin "Mindermengenzuschlag" von Bronner Consulting geht einen anderen Weg. Statt Kleinbestellungen zu verhindern, wird ein Zuschlag berechnet, wenn der Warenkorbwert unter einen Schwellenwert fällt. Der Kunde kann weiterhin bestellen. Du deckst deine Kosten.
Fällt der Warenkorbwert unter den von dir definierten Schwellenwert, erscheint der Mindermengenzuschlag als separate Position im Warenkorb. Der Kunde sieht, warum der Zuschlag berechnet wird, und er sieht auch, wie er ihn vermeiden kann: indem er den Bestellwert erhöht. Schwellenwert und Zuschlagshöhe sind frei konfigurierbar. Du setzt beides im Shopware-Admin, kein Code nötig. Festbetrag oder prozentual, je nachdem, was für dein Geschäftsmodell passt.
Nicht jeder Kunde muss den gleichen Zuschlag zahlen. Das Plugin differenziert nach Shopware-Kundengruppen. Neukunden zahlen den vollen Zuschlag. Bestandskunden einen reduzierten. Großkunden sind befreit. So kannst du über den Zuschlag größere Bestellungen fördern, ohne Kunden komplett auszusperren.
Der Zuschlag erscheint als eigene Position mit einer Bezeichnung, die du frei wählst. "Mindermengenzuschlag", "Kleinbestellzuschlag", "Bearbeitungsgebühr bei Bestellungen unter 50 EUR", was immer passt. Optional ergänzt du einen Hinweistext, der erklärt, wie der Kunde den Zuschlag vermeiden kann. Versteckte Gebühren, die erst im Checkout auftauchen, führen zu Abbrüchen. Eine klar benannte Position im Warenkorb wird akzeptiert. Und viele Kunden legen lieber noch einen Artikel drauf, als den Zuschlag zu zahlen.
Der sichtbare Zuschlag motiviert Kunden, den Bestellwert über den Schwellenwert zu bringen. Viele bestellen lieber fünf Euro mehr, als fünf Euro Zuschlag zu zahlen. Ein Beispiel: Dein Schwellenwert liegt bei 50 Euro, der Zuschlag bei 4,95 Euro. Ein Kunde hat Artikel für 42 Euro im Warenkorb. Statt 4,95 Euro Zuschlag zu akzeptieren, sucht er sich noch einen Artikel für 10 Euro. Dein Umsatz steigt von 42 auf 52 Euro, der Zuschlag entfällt. Der Zuschlag entfällt, dein Umsatz steigt.
Ein technischer Großhandel hat hohe Logistikkosten pro Sendung. Bestellungen unter 50 Euro sind nicht profitabel. Statt "Mindestbestellwert 50 EUR" steht im Shop ein Zuschlag von 4,95 Euro. Kleine Bestellungen sind weiterhin möglich, der Händler deckt seine Kosten.
Ein Lieferant für Büro- und Verbrauchsmaterial beliefert hunderte Firmenkunden. Gelegentlich bestellen Mitarbeiter einzelne Stifte oder einen Locher. Der Mindermengenzuschlag verhindert, dass diese Bestellungen die Marge auffressen. Und er motiviert zur Sammelbestellung: "Brauchen wir sonst noch was?"
Ein Frischelieferant hat je nach Bestellwert unterschiedliche Lieferkosten. Der Mindermengenzuschlag ersetzt das starre "Mindestbestellwert 100 EUR"-Prinzip. Kleinere Bestellungen sind möglich, kosten aber etwas mehr. Die meisten Kunden bestellen lieber etwas mehr, als den Zuschlag zu zahlen.
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